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Tipps für die Ausflüge in die Umgebung

In der näheren und auch ein bisschen entfernten Umgebung befindet sich eine ganze Reihe von Attraktionen oder bedeutenden Sehenswürdigkeiten, die bestimmt die Aufmerksamkeit jedes Historie- und Architekturliebhabers wecken werden. Von den am interessantesten wählen wir:

Iglau (Jihlava): Am Ende des 12. Jahrhunderts ist auf der Anhöhe über dem Iglau-Fluss ein slawisches Dorf mit einer Kapelle des heiligen Johannes des Täufers historisch belegt. Das Dorf wurde zum Ausgangspunkt der Kolonisierung der Region, die durch die Entdeckung vom Silbererz am Ende der 40. Jahre des 13. Jahrhunderts außergewöhnlich beschleunigt wurde. Das Silberfieber führte Bergleute, Handwerker und Kaufleute aus ganz Europa hierher.

Zoo Iglau: Der Zoo liegt im malerischen Tal des Jihlavka-Flusses. Im Areal befinden sich Wasserflächen, bewaldete Hänge, Weiden und auch Felsen. Das Ganze unmittelbar am Stadtzentrum liegend. "Zoo ohne Gitter" ist eine Heimat für 200 Arten von exotischen Tieren, inklusive der mit der Ausrottung bedrohten Arten. Der Zoo spezialisiert sich auf die Haltung von katzenartigen Raubtieren, Affen und Reptilien.

Rosenstein (Roštejn): Die spätgotische Burg, die sich in romantischen Wäldern beim Dorf Doupì auf einem felsigen Hügel in einer Höhe von 677 M ü.d.M. erhebt, wurde von den Herren von Neuhaus in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbaut. In den 70. Jahren des 16. Jahrhunderts wurde die Burg von Zacharias von Neuhaus im Geist der Renaissance zu einem Jagdschloss mit einem ausgedehnten Wildgehege in unmittelbarer Nähe umgebaut.

Teltsch (Telè): Nach der örtlichen Sage verbindet man die Gründung von Teltsch mit dem Sieg des mährischen Fürsten Otto des II. über dem tschechischen Bøetislav im Jahre 1099. Zum Gedenken an die Schlacht gründete der Sieger eine Kapelle, später eine Kirche und eine Siedlung, die heutige Altstadt. Historisch bewiesen ist erst eine Information über einem Landesherrenhof und einem Wachturm mit kleiner Kirche - dem Sitz des königlichen Verwalters.

Rothlhotta (Èervená Lhota): Eine der am romantischsten in Böhmen liegenden Sehenswürdigkeit ist der südböhmische Wasserschloss Èervená Lhota. Er wächst auf einem Felsen auf, der durch die Talsperre und die Aufstauung der Wasserfläche zu einer kleinen Insel wurde. Das Kastell kaufte im Jahr 1530 Jan Kába von Rybòany und bald danach ließ er es zum Renaissanceschloss umbauen.

Neuhaus (Jindøichùv Hradec): Die erste schriftliche Erwähnung über der Stadt ist aus dem Jahr 1220. Noch vorher waren hier höchstwahrscheinlich eine slawische Burgstätte und tiefe, unbewohnte Wälder. Erst mit dem Anmarsch der Wittigonen (Vítkovci) am Ende des 12. Jahrhunderts kamen in diese Gegend mehr Menschen. Am Anfang des 13. Jahrhunderts wurde auf dem Fundament der alten, slawischen Burgstätte eine gotische Burg erbaut.

Kámen: Die ursprünglich gotische Burg wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts auf einem ausgedehnten Felsblock erbaut, nach dem sie auch benannt wurde. Die ersten schriftlichen Erwähnungen sind aus den Jahren 1316 und 1318. In den Jahren 1327 bis 1504 ist die Kámen die königliche Lehensburg. Seit dem Jahr 1523 war die Burg fast 200 Jahre im Besitzt eines Zweiges des bedeutenden böhmischen Stammes Malovcù.

Pilgrams (Pelhøimov): Versteckt im Tal entlang des Flüsschens Bìlá liegt die malerische Stadt Pilgrams. Die ursprüngliche Stadt wurde bei den Streitigkeiten der Wittigonen mit dem Bischof Tobias von Bechin (Tobiášem z Bechynì) zerstört. Pilgrams gehörte nämlich zum Bischofsbesitz Èervená Øeèice und als solche wurde sie zum Ziel der Rache des Vítek von Hluboká. Der Bischof bekam vom König das Recht die Stadt wieder aufzubauen und sie zu befestigen.

Neureichenau (Nový Rychnov): Noch im 11. Jahrhundert wurde auf dem Gebiet von Neureichenau ein dichter und undurchdringlicher Urwald, ein natürlicher Schutz von Böhmen. Erst in der Hochperiode der Premisliden (Pøemyslovcù) am Ende des 12. und am Anfang des 13. Jahrhunderts kam es zu einer Wende, als der böhmische Fürst Vladislav diese Gegend an das Prager Erzbistum verschenkte.

Kremeschnik (Køemešník): An einer Anhöhe, mitten der ausgedehnten Wälder wurde in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts die Pilgerkirche der Heiligen Dreifaltigkeit erbaut. Dieser wertvolle Spätbarockbau entstand durch die Erweiterung der ursprünglichen gotischen Kapelle aus dem Jahr 1555. Zu der Kirche führt ein etwa kilometerlanger Kreuzweg. In der Nähe der Kirche steht ein unvollendeter Bau eines romantischen Windschlosses aus dem Jahre 1930.

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